klang kultur austria
Seit 2004 hat österreichische Audio-Qualität einen Namen: klang kultur austria. Die besten heimischen HiFi-Produzenten und Fachhändler vereinten sich 2005 zur Förderung österreichischer Klang-Tradition, die strenge Richtlinien an Produktion und Präsentation legt
Kurzportraits der Partnerfirmen:
ARTKUSTIK
Animierende Musik-Kombinationen
Vom Musikliebhaber für Musikliebhaber - mit dieser Firmen- und Lebensphilosophie ist Othmar Spitaler mit seinem in der Nähe von Krems beheimateten Unternehmen „Artkustik“ seit nunmehr 21 Jahren in der High-End Szene erfolgreich. 90 Prozent seiner Kunden sind, wie Spitaler sie selbst bezeichnet, „ernsthafte“ Musikliebhaber, wobei das „hochwertige, bewusste Musikhören“ in den häufigsten Fällen mit Zweikanal-HiFi-Systemen stattfindet. Viele seiner Kunden schwören nach wie vor auf analoge Plattenspieler und besitzen auch dementsprechend umfangreiche Sammlungen hochwertigen Vinyls. „Der Großteil meiner Kunden ist seit mehr als zwei Jahrzehnten mir und meiner Firma treu verbunden“, freut sich Spitaler und verrät auch sein Erfolgsrezept: „Nur durch konsequente Arbeit und hervorragend geplante Audiokonzepte ist es mir gelungen, derart anspruchsvolle Kunden zu gewinnen und zufrieden zu stellen.“
Artkustik hat ein umfangreiches Produkt-Sortiment zu bieten, wobei Spitaler international durch seine „Animatoren“, Klangfördernde Zubehöre, größtes Aufsehen erregte.
C37
Vom Ohr und von der Geige haben wir's gelernt
Im Grunde genommen ist das menschliche Ohr nichts anderes als ein mechanisches Gebilde, und als solches auch mit Resonanzen behaftet. Die Resonanzstellen sind in erster Linie vom Material abhängig, und somit bei jedem Menschen gleich: Es handelt sich um Kohlenstoff bei einer Temperatur von 37 Grad Celsius. Auf genau dieser Erkenntnis basiert die C37-Theorie von Dieter Ennemoser, einem Tiroler Geigenbauer und Akustikforscher, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Ur-Geheimnis des musikalischen Klanges zu lüften. „Alles, was gut klingen soll, muss ähnliche akustische Eigenschaften wie der menschliche Hörapparat aufweisen“, ist Ennemoser überzeugt, und machte sich daran, Musikinstrumente zu konstruieren, die diesen Vorgaben so nahe wie nur irgendwie möglich kamen.
Da es nach seinen Erfahrungen nicht nur auf den Formfaktor, sondern in erster Linie auf die Materialeigenschaften ankommt, entwickelte der Tiroler den so genannten C37-Lack: Jedes Objekt, das mit diesem speziellen Naturharzlack bestrichen wird, verändert sein Resonanzverhalten in Richtung des menschlichen Ohres, was vor allem bei Lautsprechern zu einer eindrucksvollen Klangverbesserung führt, aber auch bei Mikrofonen und Tonabnehmern ausgesprochen positive, musilalische Wirkungen zeigt. Die C37-Theorie ist inzwischen weit über die Grenzen Österreichs hinaus anerkannt: So produziert der Düsseldorfer Lautsprecher-Hersteller Dimitri Melzer Boxen mit C37-beschichteten Holzmembranen, und auch RSL bearbeitet seit vergangenem Jahr seine komplette Produktpalette mit Ennemosers geheimer Rezeptur.
CHEOPS AUDIO ENGINEERING
Die allerfeinsten Verstärkerklänge
Vor nunmehr zwei Jahrzehnten begab sich in Wien eine kleine Gruppe Musikbegeisterter auf die Suche nach einer neuen Klarheit bei der Musikwiedergabe. Was anfänglich mit Gerätetuning begann, führte bald zu umfangreichen Experimenten mit grundlegenden konstruktiven Details und mündete schließlich in die völlig eigenständige Entwicklung gefinkelter Röhrenschaltungen für Phono-, Vor- und Endstufen. Damit war Cheops Audio Engineering geboren.
Mit den gewonnenen Erfahrungen wurde die Entwicklung eines neuartigen Solid-State Vollverstärkers beschlossen. Die Vorgaben waren so knapp wie kategorisch: Originalgetreue Verstärkung selbst allerfeinster Klänge. Bei der Wiedergabe durften keinerlei Klangdetails verloren gehen und auch keine beschönigenden Effekte auftreten. Denn auch für schwierigste passive Schallwandler sind Stabilität und Kraftreserven gefordert.
CONSENSUS AUDIO / Text in Arbeit
Wechselspiel von Intellekt und Sinnlichkeit
FREIHOFF / Text in Arbeit
Ein steirischer Kosmopolit
HAIGNER HORN / Text in Arbeit
Dynamischer Akustiker
HUTTER ACUSTIX
Akustik und richtige Geräte-Basis
Seit Anfang der Neunziger Jahre beschäftigt sich das steirische Traditionsunternehmen Hutter mit der Verknüpfung der Themenbereiche Wohnen, Audio und Akustik. Mit dem System- HiFi-Möbel „Racktime“ gelang um 1996 der Firma schließlich der große Durchbruch. Heute wird das audiophile Möbelsystem in alle Kontinente exportiert. Seit einigen Monaten genießt beispielsweise die AV-Anlage des weltberühmten Sängers Peter Gabriel das Privileg, die Londoner Räumlichkeiten des Künstlers von einem Racktime-System aus zu beschallen.
Neben dem Möbeldesign hat sich Hutter Acustix auf die akustische Optimierung von Räumen spezialisiert. Mehr als 30 Mal kam Hutters innovatives, selbst entwickeltes Akustik-Konzept, die so genannte „selektive Schallenkung“, in den vergangenen drei Jahren in Musiksälen und Theater zum Einsatz.
Durch die Bündelung der beiden Betätigungsfelder des Unternehmens kommen nun auch immer mehr Privat-Kunden in den Genuss eines nach Hutters Verfahren akustisch optimierten Wohnraums. Die Lösungen werden auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche eines jeden einzelnen Kunden abgestimmt, wobei Hutters Team auch vor gefinkelten, komplexen Projekten nicht zurück schreckt. So ist das heimelige Wohnzimmer, das sich auf Knopfdruck in ein hochmodernes Heim-Kino verwandelt, längst keine Fantasie mehr, sondern wurde bereits in der Praxis erprobt und mehrfach erfolgreich umgesetzt.
LENZ
Freche und flexible Phonomöbel
Nicht alle Musikliebhaber wollen sich den Lebensraum mit Lautsprechern, HiFi-Racks und CD-Regalen zupflastern. Manche wollen einfach nur Musik hören, keine Lautsprecher sehen, oder am Ende gar Millimeterweise im Raum herumrücken. Sie wollen sich auch nicht den Kopf über Klangqualität zerbrechen; sie setzen sie einfach voraus.
Der steirische Design-Tischler Bernhard Lenz hat sich auf genau diese anspruchsvolle Klientel konzentriert. Obwohl sein Betrieb das Hauptgeschäft noch immer mit konventioneller Tischlerei macht, erregen die innovativen Phonomöbel und Lautsprecherboxen aus verschiedenen Holzsorten, die Lenz mit seinem fünfköpfigen Team selbst entwirft und produziert, immer mehr Aufsehen – der Steirer exportiert seine Produkte mittlerweile bis in die USA. Sein Phonomöbel „Space 070“ erreichte im September 2005 bei der Verleihung des Innovationspreises des Steirischen Vulkanlandes gar den zweiten Platz; jetzt arbeitet Lenz bereits am Nachfolgemodell „Space 071“. Jedes Modell ist dabei ein Einzelstück, das an die individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse der Kunden angepasst wird.
„Unsere Edition Space steht für eine neue Dimension von neuen, frechen und flexiblen Phonomöbeln und Lautsprechern“, meint Lenz, der es gelernt hat, außergewöhnliche Ideen mit seiner Liebe zu Holz und Handwerk sowie handwerklicher Perfektion zu verbinden: „Wir liefern keine Wohnmaschinen, bei uns steht immer der Mensch im Mittelpunkt.“
MACE AUDIOEQUIPEMENT
Puristische Elektronik für Detailsüchtige
„Weniger ist mehr“ – Unter diesem Motto werden bei der niederösterreichischen Firma Mace Verstärker und andere hochwertige High End-Geräte für den audiophilen Musik-Konsumenten entwickelt und gefertigt. „Weniger Bauteile ermöglichen, wenn sie intelligent eingesetzt werden, günstigere Preise, und gleichzeitig auch weniger Verluste bei der Wiedergabe“ erläutert Firmengründer und Chefentwickler Michael Cech, der auch für den Vertrieb der Geräte verantwortlich zeichnet, das Konzept hinter seinen Mace-Produkten. „Unser Ziel ist es, den Hörer zur Musik zu bringen.“
Deshalb ist die Mannschaft von Mace Audioequipment bei der Entwicklung neuer Produkte immer um ein Wiedergabe-Maximum an Räumlichkeit und an Detailreichtum bemüht. Der Klang selbst ist die Grundvoraussetzung: „Wir wollen unsere Kunden langfristig dadurch zufrieden stellen, dass sie sich nicht satt hören können, weil sie immer wieder neue Details in ihrer Musik entdecken.“
Der Weg dorthin führt über den Einsatz modernster Technik, denn hervorragende technische Daten - wie extrem niedrige Klirrfaktoren, große Bandbreiten und sehr große Dämpfungsfaktoren - stellen die Grundvoraussetzung für ein hervorragendes Klang-Erlebnis dar. Innovatives Highlight ist der digitale Vorverstärker Pre II, in den neueste Technologien zur Verfeinerung digitaler Tonträger eingebaut wurden.
Die Geräte von Mace sind für universelle Verwendung konzipiert, sodass sich alle Komponenten auch problemlos mit Produkten anderer Hersteller kombinieren lassen. Damit die Anlagen auch einfach zu benutzen sind, werden die Bedienungselemente dank moderner Mikroprozessor-Steuerung auf das notwendige Minimum reduziert, ohne dass der Anwender dadurch Einschränkungen hinsichtlich des Komforts in Kauf nehmen müsste.
Bei den klangBildern_06 zeigte Michael Cech den Digital Pre in jener Kaufversion, die er selbst als das absolute Optimum modernen Wandlerbaus bezeichnet.
PALTAUF / Text in Arbeit
PEGASUS SYSTEMS
Große Ideen in kleinen Dimensionen
Eigentlich war das Kerngeschäft von Pegasus Systems ja die Fertigung so genannter Embedded Systems. Nach dem Motto „Sie haben die Ideen, wir haben die Werkzeuge, um sie umzusetzen!“ wurden elektronische Schaltungen und Mikroprozessor-Steuerungen für Industrie-Kunden gefertigt. Auf Grund der wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Audio-Komponenten wurde im Jahr 2000 schließlich eine eigene Abteilung ins Leben gerufen, die sich auf Entwicklung und Fertigung akustischer Systeme und High End Audio-Komponenten konzentrierte.
Innerhalb kurzer Zeit gelang es Pegasus Systems, sich auch als Hersteller hochwertiger Audio-Verstärker auf dem Markt zu platzieren. So zählen zur Produktpalette unter anderem ein Stereo-Vollverstärker mit einem MicroController-gesteuerten Temperatur- und Fehlermanagement und einem internen DC-Servo. Durch den Verzicht auf Kondensatoren im Signalweg ist eine reine Gleichstrom-Koppelung der verschiedenen Komponenten möglich, was wiederum zu einer Minimierung der Phasenverzerrung führt und so für einen optimalen, authentischen Klang verantwortlich ist.
Auch der Phono-Vorverstärker von Pegasus Systems zum Anschluss eines analogen Plattenspielers ist mit einem solchen DC-Servo ausgestattet, um ein bis zu den Lautsprechern hin durchgängiges, natürliches Musikerlebnis zu ermöglichen. Dementsprechend wird die Produktpalette von Pegasus Systems auch mit einem aktiv entzerrten Subwoofer mit geschlossenem Gehäuse abgerundet.
PRO-JECT
Österreichs Plattenspieler für die ganze Welt
Egal, ob es um Röhren für High End-Verstärker, Musik-Server oder PC-Lautsprecher geht – bei dem Wiener HiFi- und Video-Großhändler Audio Tuning findet man nur hochwertige Geräte und Komponenten, die das audiophile Herz höher schlagen lassen. Zu den absoluten Highlights im Sortiment von Heinz Lichtenegger zählt die nach seinen Vorgaben entwickelte Pro-Ject-Gerätefamilie, die eine Serie audiophiler Plattenspieler vereint, die vom Einsteigermodell um weniger als 200 Euro bis zum High End-System um knapp 1000 Euro reicht. Mit dieser Produkt-Palette konnte Pro-Ject das Buch der erfolgreichen HiFi neu schreiben und einen Triumph für Österreich erzielen.
Pro-Ject entstand Anfang der Neunzigerjahre, als die CD sukzessive die herkömmlichen Vinyl-Platten vom Markt verdrängte; die traditionelle Schallplatte wurde zum Nischenprodukt, und dementsprechend verschwanden auch die preiswerten, auch für ein Massenpublikum erschwinglichen Plattenspieler vom Markt. In dieser Zeit stieß Heinz Lichtenegger in einer Ecke einer tschechischen Fabrik auf einen simplen Plattenspieler mit einem schweren Drehteller und Riemenantrieb - ohne jegliche Modegags, wie etwa automatische Abschaltung, Justier-Vorrichtungen etc. Der Klang jedoch war erstaunlich. Dieses einfache Gerät, das vom damaligen Publikum nicht einmal belächelt wurde, stellte für Lichtenegger die ideelle Basis für seine eigenen Weiterentwicklungen dar. Heute gilt er als weithin erfolgreichster Hersteller analoger, audiophiler Plattenspieler. Pro Jahr werden mehr als 50.000 (!) Systeme gefertigt und in alle Welt exportiert.
2006 wurde Pro-ject mit einem EISA-Award ausgezeichnet.
PURE DYNAMICS
Experten für Röhrenverstärker
Der Röhrenverstärker wird beliebter und begehrter, bleibt aber ein Randprodukt, das entweder aus Billiglohnländern wie China kommt, oder aber für den Normalverbraucher nahezu unerschwinglich ist. Eine einzelne Röhre kostet heute mitunter soviel wie früher eine komplette Endstufe.
Und genau hier will Pure Dynamics ansetzen: Das steirische Kern-Team, dem u.a. auch der bekannte Röhrenspezialist und Verstärker-Designer Wolfgang Paltauf angehört, hat es sich zum Ziel gesetzt, eine moderne High-End-Kette vo eine Phonostage bis zum Lautsprecher auf die Beine zu stellen. Diese soll auf den besten Bauteilen aus der Röhren-Ära aufsetzen, dabei aber von den Highlights der aktuellen Halbleiterproduktion unterstützt werden – und sich gleichzeitig in einer Preisklasse bewegen soll, die nicht nur absolute High End-Fans, sondern eine möglichst breite Konsumentenschicht ansprechen soll. Ermöglicht wird dies durch die Entwicklung und Produktion eigener Komponenten, wie beispielsweise Ausgangsübertrager, Netztrafos, Platinen und Gehäuse.
Für die Gehäuse werden nur edle Materialien wie Edelstahl und massives Buchenholz mit absolut höchstwertigem “Touch and Feel” verwendet. Neu etwa ein Vollverstärker mit legendären 2A3-Röhren und ein Dreikanalverstärker. “Technisch gesehen fand eine Rückbesinnung auf die 30er bis 50er Jahre des letzten Jahrhunderts statt. Die technisch-klangliche Weiterentwicklung blieb aber bisher weit hinter dem Machbaren zurück”, erklärt Georg Ruppert, der als Informatiker selbst die Microcontroller-Schaltungen und Programme entwickelt – und setzt nun alle Kraft daran, das heute verfügbare technische Potenzial auch tatsächlich auszureizen.
VIENNA ACOUSTICS
Auch Opernstars zählen zu ihren Fans
Lautsprecherboxen müssen gut aussehen und sich perfekt in das Umfeld, in dem sie aufgestellt werden, einfügen. Zeitbewusste Hersteller sind sich längst darüber im Klaren, dass ein guter Lautsprecher nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen verwöhnen muss. Manche Firmen dachten komplett um und wurden zu Lifestyle-Lieferanten. Balance ist angesagt, um bei aller Schönheit der Anmutung auch für Klangbewusste Genießer attraktiv zu bleiben.
Bei Vienna Acoustics hat deshalb - trotz ihres mehrfach ausgezeichneten Designs - die Natürlichkeit des Klanges oberste Priorität. „Die Designer gestalten unsere Boxen mit höchster Sensibilität“, bemerkt die frisch gebackene Geschäftsführerin Maria Gansterer, Schwester von Entwicklungs-Mastermind peter Gansterer „und so haben wir uns als musikalisch hervorragende und leistbare Lautsprecher etabliert.“ Nach wie vor leidenschaftliche Liebe zur Musik verbindet das langjährige Team des in Wien-Liesing beheimateten Unternehmens; es gilt, so hört man, den Genuss, den eine perfekte Musikwiedergabe beschert, mit anderen Menschen zu teilen. „Mittelmäßige Systeme hindern nur allzu viele Leute daran, die wahren Freuden der Musik zu erleben“, davon ist Köberl überzeugt.
„Wir sind immer wieder selbst fasziniert davon, welche dramatischen Klang-Verbesserungen ein hochwertiger Lautsprecher mit sich bringen kann.“ Lautsprecher-Boxen von Vienna Acoustics stellen die Verkörperung ihrer Leidenschaft dar: „Wir stellen die Technologie in den Dienst der Musik.“ Ihre Qualität ist international anerkannt: Vienna Acoustics liefert seine hochwertigen Systeme in praktisch alle Musikbegeisterten Geschäfte dieser Welt. Und selbst Stars der Musikwelt, wie Thomas Hampson, sind von ihnen überzeugt.
VIOLA DA ELECTRONICA
Dynamisch schwingender Klangkörper
Mit der Viola da electronica und der Mandola da electronica gelang dem Wiener Gottfried Strunz die perfekte Synthese aus einer Lautsprecherbox und einem Klangkörper, dessen Form sich aus dem klassischen Instrumentenbau ableitet.
Das Wesen eines Klangkörpers besteht aus definierten Eigenresonanzen, die durch die Dimensionierung des Gehäuses in die Entfaltung des Klangbildes mit einbezogen werden können. Von dieser schon seit alten Zeiten bekannten Tatsache ausgehend, ist es Strunz gelungen, einen messtechnisch einwandfreien Lautsprecher mit einem dynamischen, schwingenden Gehäuse zu verwirklichen. Dabei erfolgt die Abstrahlung durch die Chassis nicht nur direkt nach vorne, sondern auch durch die nach vorne gerichteten „Schalllöcher“ und durch das schalldurchlässige Gehäuse. Dies funktioniert bei Frequenzen bis knapp 5000 Hz und deckt somit nahezu 8 Oktaven ab. Da dieser Bereich etwa 90 Prozent des Signals umfasst, wird eine dipolare Abstrahlcharakeristik erreicht, ohne dass dafür weitere, zur Seite oder nach hinten gerichtete Chassis notwendig wären. So entsteht eine Räumlichkeit, die den natürlichen Bedingungen einer konzertanten Aufführung sehr nahe kommt.
Der wesentlichste Vorteil dieser Bauweise liegt aber zweifellos darin, dass innerhalb des Gehäuses keine Verzerrungen entstehen, die gedämpft oder sonst irgendwie möglichst unhörbar gemacht werden müssten, so dass die von den Chassis in das Gehäuse abgestrahlten Anteile ohne Qualitätsverluste vollständig verwendet werden können.




